My Wedding - Start meiner Hochzeitsreportage - 6 Tipps zur Buffetplanung

13 Juni 2015

Heute starte ich mit dem ersten Teil meiner Hochzeitsreportage. Wie ihr mittlerweile alle erfahren habt, habe ich Mitte Mai standesamtlich und werde Mitte Juni kirchlich heiraten.

 

 

Im Rahmen meiner knapp einjährigen Planungsphase haben mein Mann und ganz besonders ich sehr viele Erfahrungen gemacht. Es wäre viel zu schade, all dies für mich zu behalten, weswegen in den nächsten Wochen nach und nach Blogbeiträge zum Thema Hochzeit ihr auf meinem Blog erscheinen werden.
Eine Candy-Bar gestalten, DIY für Give-Aways, Dekoration für Location & Kirche, Ideen für die Kaffeetafel, Tipps, um ein wenig Geld zu sparen... Die Beiträge werden sehr vielfältig sein. Ich hoffe, dass ich all denjenigen, die noch heiraten werden, Anregungen geben kann.


In meinem heutigen Beitrag dreht sich alles um das Thema Buffet und Essen. Im Rahmen unserer standesamtlichen Hochzeit wollten wir Abends noch mit unserer Familie in lockerer Atmosphäre feiern. Essen bestellen oder Essen selber machen? Wir haben lange hin und her überlegt und uns dafür entschieden, selber ein kleines Buffet auf die Beine zu stellen. Ein Buffet für 15 Personen? Klingt zu Beginn arbeitsintensiv... Ja, das war es auch, aber eine gute Planung im Vorraus erleichtert euch Arbeit und spart Zeit.


Wie geht ihr bei der Planung vor?


1) Überlegt euch eine grobe Richtung für euer Buffet!

Kaltes Buffet? Warmes Buffet? Ein Buffet mit euren Lieblingsspeisen? Ein Länderbuffet, d.h. z.B. Italien, Spanien, Deutschland? Diese Fragen sollen euch nur als Anregung dienen. Wir haben uns im Vorfeld dafür entschieden, unseren Gästen ein hauptsächlich kaltes Buffet anzubieten und da wir geheiratet haben und somit auch die Hauptpersonen sind, haben wir uns für Speisen entschieden, welche wir sehr gerne essen.

 

 

2) Stellt eine Auswahl an Speisen zusammen!

Wenn ihr euch für eine Richtung entschieden habt, dann fangt mit einer Ideenliste an. Setzt euch zusammen und schreibt zuallererst einfach auf, was euch alles in den Sinn kommt. Unsere erste Liste bestand aus circa 20 verschiedenen Speisen. Das war natürlich eindeutig zu viel und auch gar nicht zeitlich zu schaffen.
Deswegen müsst ihr reduzieren. Überlegt, ob eure Speisen zusammenpassen und ob sie alle wirklich notwendig sind oder ob ihr nicht etwas streichen konnt. Mein Mann liebt kleine Frikadellen meines Vaters und ich kleine Mini-Pizzen. Beides enthält Fleisch. Deswegen musste wir nicht noch unbedingt eine Auswahl an verschiedenen Salami und Schinken anbieten, da in den beiden anderen Gerichten schon Fleisch enthalten.
Wir haben uns letztendlich für folgende Speisen entschieden:
  • Mini-Pizzen (sowohl für Fleischliebhaber als auch für Vegetarier)
  • Blätterteigschnecken mit Schinken und mit Lachs (Klick HIER für das Rezept)
  • Mini-Frikadellen
  • Auswahl verschiedener Anti-Pasti
  • Tomaten-Mozzarella Spieße
  • Kartoffel-Salat
  • mediterraner Nudelsalat
  • Pestoblume (Klick HIER für das Rezept)
  • Baguetteauswahl
  • Käseauswahl
Wie ihr seht, sind aus meinen 20 anfänglich aufgeschriebenen Speisen insgesamt 10 geblieben, die man perfekt untereinander kombinieren kann. 

 

 

3) Schätzt Essensmengen!

Wenn ihr Buffet plant, ist es unabdingbar im Vorfeld die groben Essensmengen abzuschätzen, damit ihr im Nachgang nicht noch 3 Tage Reste essen müsst.
Wir hatten 15 Personen zu Besuch. Das bedeutet nicht zwangsläufig, dass ihr von jeder Speisenkomponente die Menge für 15 Personen herstellen müsst. Denn es wird nicht jeder so viel von jedem essen, da es ein Buffet ist und er möglichst alles probieren will, weswegen die Portionen einfach kleiner werden. Meine Erfahrungen zeigen, dass ihr bei jedem Rezept grob die Hälfte nehmen könnt.

 

 

Ich habe beispielsweise ungefähr immer mit 8 bis 9 Personen gerechnet. Der Teig der Mini-Pizzen hätte unausgerollt 2 große Bleche ergeben, womit 6-8 Personen in der Regel satt geworden wären. Ausgerollt ergab der Teig 40 kleine Mini-Pizzen, das sind pro Gäst etwas mehr wie 2 Mini-Pizzen. Die Gäste wollen ja nicht nur Mini-Pizzen essen, sondern auch etwas anderes, weswegen 2 vollkommen ausreichend sind.


4) Kauft clever ein!

Damit eure Vorbereitung nicht hektisch verlaufen, empfiehlt es sich, clever einzukaufen. Am Anfang steht dabei eine Einkaufsliste, die ihr euch unbedingt anfertigen müsst. Wenn ihr eure Essensmengen abgeschätzt hat, erstellt ihr daraus die Liste mit Mengenangaben. Das ist wirklich wichtig... Ohne Einkaufsliste wird es chaotisch werden, glaubt mir...
Überlegt beim Schreiben eurer Einkaufsliste, welche Zutaten ihr frisch, d.h. am Tag selber oder am Tag vorher, und welche ihr schon ein paar Tage vorher kaufen könnt. Hefe, Mehl, geriebener Käse, Schafskäse, Mozzarella sind beispielsweise Zutaten, die ihr auch schon 2-3 Tage vorher einkaufen könnt.

 

 

Somit reduziert ihr deutlich den Einkaufsstress am Tag eurer Veranstaltung oder am Tag vorher, denn ihr müsst dann wirklich nur noch die letzten Zutaten einkaufen, die frisch benötigt werden.
Ich habe bis auf das Baguette, welches ich beim Bäcker gekauft habe, und die Antipasti, die ich beim Feinkosthändler gekauft habe, alles schon 2 Tage früher eingekauft.


5) Erstellt euch einen Zeitplan!

Um  Zeitprobleme und somit Stress zu vermeiden, müsst ihr euch auf jeden Fall einen Zeitplan erstellen. Schaut euch eure Rezepte und überlegt, wann ihr was in welcher Reihenfolge herstellen wollt. Ein Hefeteig beispielsweise braucht Ruhezeit, das heißt ihr müsst ihn vorher herstellen. Einen Blätterteig hingegen könnt ihr direkt verwenden, ihn könnt ihr also später verarbeiten.
Schreibt euch euren Zeitplan auf und platziert ihn an einer zentralen Stelle in eurer Küche, so dass ihr ihn immer sehen könnt. Um Stress zu vermeiden, plant euch ein paar Pufferzeiten ein, denn es kann doch hin und wieder vorkommen, dass ein Vorgang länger als erwartet dauert.


6) Bereitet euer Buffet vor!

Wenn nun der große Tag soweit ist und ihr mit euren Vorbereitungen in der Küche fertig seit, solltet ihr euer Buffet vorbereiten, d.h. Teller, Schalen, Platten, Etageren etc. herausstellen.
Überlegt euch, wo ihr welche Speisen platzieren wollt und stellt dort den Gegenstand für die jeweilige Speise. Wichtig ist, dass ihr alles so platziert, dass die Gäste gut heran kommen.

 

 

Kurz bevor eure Gäste kommen, füllt ihr eure Teller, Schalen, Platten oder Etageren mit euren vorbereiteten Köstlichkeiten.
Ich habe z.B. für meine Gäste kleine Minipizzen gebacken. Hergestellt und vorgebacken wurden Sie einen Tag vorher, am Tag selber habe ich sie nur noch fertig gebacken. Da ich mein Buffet in der Küche aufgebaut habe, wurden die Platten für die Minipizzen in der Nähe des Backofens platziert, damit ich immer wieder frische und warme Minipizzen aus dem Ofen holen konnte.
Meine Gäste konnten einmal durch die Küche im Kreis gehen und sich allerlei Leckerleien holen. So konnte ich Stau am Buffet vermeiden und es war alles ganz entspannt.

 


So meine Lieben. Das war Teil 1 meiner Hochzeitsreportage. In genau einer Woche werde ich kirchlich heiraten und dann wird es auch sehr bald weitergehen mit Teil 2, in dem sich alles um Einladungskarten dreht.
Unter dem Tag My Wedding findet ihr ab sofort alles über meine Hochzeit.

Es grüsst euch herzlich
Natascha

Kommentare:

  1. Ohhh! Die Reihe gefällt mir jetzt schon total gut :) Das sind echt super Tipps, danke dafür! Ich bin zwar noch nicht mal nahe der Heirat aber es ist gut alles schon mal darüber zu wissen. :)
    Liebe Grüße ♥

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  2. Sehr scöner Beitrag und bin schon auf die nächsten gespannt. Das sind echt super Tip.

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  3. Hallo liebe Natascha,
    wir haben auch vor in etwa einem Jahr kirchlich zu heiraten (standesamtlich sind wir ja schon seit über einem Jahr verheiratet), da wir aber ein bisschen aufs Geld schauen müssen werd ich Deine Blog-Reihe auf jeden Fall verfogen und mir ganz sicher wieder den einen oder anderen Tip abschauen :-)
    Dankeschön

    Liebe Grüße
    Nicole

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  4. Wahnsinn, dass ihr das so toll auf die Beine gestellt habt. Auch ich bin schon gespannt auf die weiteren Teile dieser Serie. Vielleicht kann ich mir das eine oder andere noch abschauen...
    LG und alles Gute für den kommenden Samstag,
    Yvonne

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  5. Ich freue mich schon auf die weiteren Beiträge! Ich heirate nächsten Mai und vielleicht ist noch was für unseren grossen Tag dabei! :)

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Vielen Dank für deinen Kommentar.
Ich freue mich sehr über jeden einzelnen Kommentar von euch und versuche auch immer, darauf zu antworten, denn mir bedeutet eure Meinungen und Kommentare wirklich sehr viel.

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