Job & Blog - Wieviel arbeitest du eigentlich?

22 Januar 2017

Dieser Beitrag steht schon lange au meiner To-Do-Liste, denn ich möchte euch sehr gerne einen Einblick in meinen Alltag geben. Aktuell bin ich im Mutterschutz und habe so natürlich mehr Zeit, denn die nächsten Monate pausiere ich an meiner Arbeit und widme mich voll und ganz dem Mama-Dasein.
Aber ansonsten arbeite ich halbtags in meinem Beruf, bin nebenbei noch selbstständig und schreibe hier sehr gerne auf meinem Blog, der für mich ein wunderschönes Hobby ist, um den Stress des Alltags zu vergessen. Wie bringe ich das alles unter einen Hut? 




Drei Zauberwörter - Organisation, Planung und Disziplin - genau damit schaffe ich, alles unter einen Hut zu bringen. Ich organisiere und plane meinen Alltag, um alle Aufgaben erledigen zu können, trotzdem aber noch genügend Freiraum für meine privaten Dinge zu haben. Es erfordert natürlich auch Disziplin, denn man muss konsequent dran bleiben, auch wenn man manchmal einfach keine Lust hast.


Jede Woche arbeite ich 2,5 Tage in meinem Hauptjob an einer Universität, dabei teile ich es so auf, dass ich in einer Woche 2 und in der anderen Woche 3 Tage da bin. Ich hatte das große Glück, dass ich direkt nach Abschluss meines Masterstudiums dort einen Job ergattern konnte, der sehr vielfältig ist und in dem ich sehr eigenständig und verantwortungsvoll arbeiten kann. Kein Tag gleicht dem Anderen, aber ich liebe gerade diese Herausforderungen, an denen ich mich ausprobieren und wachsen kann. Zusätzlich arbeite ich noch als Lehrkraft und gebe Unterricht, u.a. in Mathematik und in berufsbezogenen Fächern. Somit sind schon 20 Stunden pro Woche für meinen Job und 4 Stunden für meine Lehrtätigkeit reserviert. Ich fange an den Arbeitstagen immer schon relativ früh an zu arbeiten (ca. 7.30 Uhr), um Nachmittags nicht all zu spät zu Hause sein. Wenn ich zu Hause bin, arbeite ich immer noch schnell alle offene Bestellungen in meinem Online-Shop ab, die ich dann am nächsten Morgen vor der Arbeit immer noch schnell zum Briefkasten bringe.
Ziel ist es, gegen 18 Uhr fertig zu sein, da ich danach mit meinem Mann zu Abend esse (ein festes Ritual). 1x pro Woche habe ich Abends um 18.30 Uhr noch eine Lehrveranstaltung, dies muss ich bei meiner Planung beachten. Abends genießen wir unsere Zeit zu zweit. Oftmals recherchiere ich aber noch für neue Blogbeiträge, schreibe Beiträge oder entwickle Produktideen für meinen Online-Shop.


 

Während meines Studiums habe ich mit meinem Schmuck im Nebenerwerb selbstständig gemacht und neben Kreativmärkten auch einen Online-Shop bei Dawanda eröffnet. Im Sommer 2016 habe ich dann den Schritt gewagt und einen eigenen Shop gegründet. In meinem Online-Shop verkaufe ich neben meinen selbsthergestellten Schmuckstücken und Geschenkideen auch mit liebe ausgesuchte Stücke. An meinen beiden freien Tagen, Montags und Freitags, kümmere ich mich um beide Shops. Ich erstelle neue Produktfotos, stelle Produkte ein, recherchiere nach neuem Material, stelle Schmuckstücke her, mache Abrechnungen... Pro Woche arbeite ich ca. 15-20 Stunden für meinen Online-Shop.
In meinen Pausen, die ich mir immer zwischendurch gönne, arbeite ich dann an meinem Blog. Jeder hat Hobbys - Fussball oder ein Musikinstrument spielen, Malen... - mein Hobby ist mein Blog. Ich liebe es, meinen Gedanken niederzuschreiben, neue Produkte oder Rezepte zu testen und mit euch zu teilen. Pro Woche arbeite ich ca. 5-10 Stunden an meinem Blog. Das heißt, ich erstelle Fotos und Collage, schreibe Beiträge und promote diese in sozialen Netzwerken. Mit meinem Blog verdiene ich so gut wie kein Geld, er macht mir einfach Freude und aus diesem Grund betreibe ich ihn. Ab und zu erhalte ich Produktproben, die ich ehrlich und unvoreingenommen teste. Meine eigene, persönliche Meinung ist mir dabei sehr wichtig.
Hausarbeit, Kochen, Einkaufen - das erledige ich eigentlich immer, wenn irgendwas anfällt. Ich habe dafür keine festen Zeiten, sondern mache immer, wenn etwas anfällt. Dann ist der Berg an Arbeit nicht so groß.

 

 

Das Wochenende reserviere ich mir für meinen Mann und meine Familie. Das ist meine Quality-Time. Lange ausschlafen, gemütlich frühstücken und einfach die Zeit genießen. Zwischendurch mache ich zwar auch einiges für meinen Shop oder auch meinen Blog, aber nur, wenn ich Lust habe. Wenn nicht, dann nicht, denn es ist ja schließlich Wochenende.
Ich bin wirklich sehr gespannt, wie ich meinen Alltag nun mit Baby organisieren werde. Die Tage werden erst mal länger, die Nächte auf jeden Fall kürzer. Arzttermine, Krabbelgruppe, Babyschwimmen, Treffen mit Mamas... es werden einige neue Schwerpunkte hinzukommen und ich werde meinen Tagesablauf neu strukturieren. Ich freue mich aber sehr darauf, denn es ist ein komplett neuer Lebensabschnitt, aber das werde ich schon schaffen. Mein Mann unterstützt mich dabei zu 100% und in ihm habe ich einen sehr großen Rückhalt und Stütze. Ich hoffe, dass mein Blog nicht all zu sehr darunter leiden wird, denn er ist mein Hobby, den ich wirklich sehr liebe. Die Zukunft wird alles zeigen...

 

Natascha

 

Kommentare:

  1. Sehr interessanter Beitrag, der aber auch noch mal zeigt, wie viel Arbeit ein Blog kostet. Mit guter Organisation klappt das bloggen neben der Arbeit aber auch immer irgendwie. An einer Uni zu lehren stelle ich mir auch richtig spannend vor. Bin ja im Moment noch mitten im Studium, somit bin ich gespannt wie es bei mir weiter geht, aber du hattest da echt rießiges Glück. Ansonsten ziehe ich meinen Hut, dass du bei allem was du machst das alles so toll auf die Reihe bekommst.

    Gerade das festhalten an Ritualen finde ich abseits von allem sehr wichtig. Bei uns wird, wenn es klappt und alle daheim sind, auch immer gemeinsam gefrühstückt und zu Abend gegessen. Finde das auch immer schön, weil man sich da immer über alles was so passiert ist austauscht und das ist verdammt wichtig.

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    1. Rituale finde ich extrem wichtig, denn sie sind für mich wie Anker, an denen man sich festhalten kann. Oftmals reden viele Paare nicht mehr miteinander, was ich sehr schade finde. Denn zusammen ist man weniger allein.

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  2. Da ich während meines Jobs noch studiert habe, hat es bei mir mit Job, Studium und Blog auch nur mit viel Disziplin und Organisation geklappt. Da ich am Feitagabend und am Samstag sogar ganztägig Vorlesungen hatte, hatte ich vier Jahre lang nur den Sonntag zum Bloggen und Ausschlafen. Irgendwie hatte ich aber für alles genug Zeit. Ich glaube, dass viele ihre Zeit sinnloserweise vor dem Fernseher verbringen und sich dann wundern, warum andere soviel in ihrer Zeit schaffen. :)Wir haben kein TV Gerät und vermissen es auch nicht. Auch wenn meine Nichte deshalb nicht bei mir übernachten will. ;)

    LG Myriam

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    1. Da stimme ich dir zu. Wir schauen sehr wenig TV, in der Zeit mache ich lieber etwas Produktives.

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  3. Sehr interessanter Beitrag. Bei mir sieht es aktuell sehr stressig aus, aber das geht auch wieder vorbei.
    Ich mache gerade meinen Master, habe eine Werkstudentenstelle und habe nebenher noch meinen BLog. Am Semesterende ist das natürlich immer extra stressig, aber da muss ich mich durchbeißen. Ich will mir aber nun angewöhnen mir feste Rituale zu setzen. Zum beispiel "Am Sonntag nichts fürs Studium machen" Einfach mal einen freien Tag für mich blocken :)

    Liebe Grüße Anni von http://hydrogenperoxid.net

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    1. Da hast du wirklich einiges zu tun. Aber an seinen Aufgaben wächst man, das merke ich immer wieder.

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  4. Danke für den Einblick in dein Leben, deine Lebenszeit(aufteilung). Es ist bereichernd, sich mehreren "Blöcken" widmen zu können!

    Alles Gute für die Zeit mit Baby :)

    Kerstin

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    1. Danke für deine lieben Worte. Ich werde auf jeden Fall berichten, wie der Alltag dann mit Baby läuft und wie ich alles organisiere.

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Vielen Dank für deinen Kommentar.
Ich freue mich sehr über jeden einzelnen Kommentar von euch und versuche auch immer, darauf zu antworten, denn mir bedeutet eure Meinungen und Kommentare wirklich sehr viel.

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