Der Frühling erwacht - 3 Tipps, um ihn mit deiner Kamera festzuhalten

06 Februar 2017

Die ersten Knospen sprießen aus dem Boden, die Natur erwacht zum Leben - der Frühling steht vor der Tür. Wenn ihr im Winter nicht so gerne fotografiert, dann ist es aber doch jetzt spätestens an der Zeit, nach draußen in die Natur zu gehen und sie festzuhalten.
Es gibt so viele Szenen, die ihr einfangen könnt, ihr müsst sie nur entdecken. Ich habe euch heute 3 Tipps zusammengestellt, mit denen ihr den Frühling für immer hinter eurer Linse festhalten könnt.

 

 

1) Nicht alle Blumen blühen zur gleichen Zeit

Die Natur mit all ihren Blumen, Blüten und Knospen erwacht nicht auf einmal zum Leben, sondern nach und nach.
Manche Pflanzen brauchen länger, um aus dem Erdreich herauszutreten, bei anderen geht es scheller. Viele Blumen blühen auch nicht ewig, sondern haben zum Teil nur eine relativ kurze Verweildaer, wie z.B. Kirschblüten.
Wenn ihr eine Vielzahl an Motiven festhalten wollt, dann genügt es nicht, einmal einen Streifzug durch dir Natur zu machen. Beobachtet eure Umwelt und seid spontan - nehmt eure Kamera einfach mit, um einzigartige Motive gleich festhalten zu können. Wenn ihr 2 Tage später wieder kommt, kann es vielleicht schon zu spät sein und die Blume ist abgeblüht.



2) Teste verschiedene Perspektiven

Oftmals entdeckt man viele neue und interessante Motive, wenn man seine Perspektive wechselt. Bleibt nicht nur statisch stehen, sondern bewegt euch und testet verschiedene Perspektiven. Geht in die Knie oder Hocke, legt euch auf den Boden oder stellt euch leicht erhöht, z.B. auf einen Stein. Ihr werdet überrascht sein, wie ihr mit dem Perspektivenwechsel neue Motive entdecken werdet.

 

 

3) Beachte die Tageszeit

Hast du schon einmal was von der blauen oder goldenen Stunde gehört? Die blaue Stunde ist ein fest definierter Begriff in der Fotografie und bezieht sich auf das Blau des Himmels kurz nach Sonnenuntergang in der Dämmerung. Die goldene Stunde hingegen wird als Stunde nach dem Sonnenaufgang und vor dem Sonnenuntergang bezeichnet. Hast du schon mal beobachtet, wann du die schönsten Fotos machst? Im direkten Sonnenlicht mittags oder viel eher Morgens oder Abends? Denn wenn die Sonne nicht so hoch am Himmel steht, ist das Licht einfach weicher und deine Fotos gelingen dir viel besser. Teste also nicht nur verschiedene Perspektiven, sondern fotografiere auch zu verschiedenen Tageszeiten. Natürlich gelingen dir in der Mittagssonne auch gute Fotos, experimentiere einfach und teste verschiedene Zeiten aus.

 

 

Ich freue mich jetzt schon so auf den Frühling, denn ich werde viel mit meiner kleinen Sophie draußen in der Natur unterwegs sein. Es ist für mich dieses Jahr etwas ganz Besonderes. Denn genauso wie der Frühling zum Leben erwacht, ist in mir auch ein kleiner Mensch zum Leben erwacht. Sie ist wundervoll und komplementiert unser Leben. Ich habe natürlich den unschlagbaren Vorteil, dass ich durch den Kinderwagen immer mein ganzes Equipment mitnehmen kann und nicht tragen muss. Freut euch also auf die neuen Bilder, denn ich setze meine Reihe "Fotografisch durch die Jahreszeiten" auf jeden Fall weiter fort.

 

Seid ihr ebenfalls so gerne draußen in der Natur? Welche Motive fotografiert ihr gerne? Ich freue mich auf eure Kommentare und hoffe, dass euch der Beitrag gefallen hat.

 

Natascha


Damit fotografiere ich



 

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