Beschwerden in der Schwangerschaft - das kannst du dagegen machen

Ich hatte das große Glück, in den ersten 12 Wochen meiner Schwangerschaft von Übelkeit und Unwohlsein verschon zu bleiben, worüber ich im Nachhinein wirklich sehr dankbar bin. Denn hört man sich die Erzählungen anderer Mütter an, muss das wirklich alles andere als angenehm sein
Trotzalledem hatte auch ich immer wieder mit kleinen Wehwechen zu kämpfen, die mich immer wieder während der Schwangerschaft begleitet haben. Du bist nicht krank, sondern nur schwanger - so lautet der Lieblingsspruch, wenn man manchmal über die Wehwechen geklagt habe. Natürlich ist es nichts Dramatisches, aber ab und an war es doch einfach sehr unangenehm
Mit welchen Hausmitteln und Tricks ich dagegen angekämpft habe, verrate ich euch heute.



Sodbrennen

Gerade im letzten Schwangerschaftsdrittel wurde ich von starkem Sodbrennen heimgesucht. Gefühlt hatte ich es den ganzen Tag, besonders schlimm war es nach den Mahlzeiten. Deswegen habe ich sehr darauf geachtet, was ich in welcher Menge gegessen habe. Zu große Portionsgrößen und fettreiche Speisen trugen nämlich immer zu einer Verschlimmerng bei. Achtet also auf jeden Fall darauf, was ihr esst. Wenn ihr Probleme durch bestimmte Lebensmittel habt, dann lasst sie einfach weg. Eure Essensauswahl trägt in diesem Fall maßgeblich zu eurem Wohlbefinden bei. Zusätzlich habe ich jeden Morgen Heilerde genommen, eigentlich wegen meinen Hautunreinheiten während der Schwangerschaft. Als positiven Nebeneffekt habe ich bemerkt, dass die Heilerde mein Sodbrennen gelindert hat. Heilerde gibt es als Pulver oder auch in Kapselform. Ich habe mich für zweiteres entschieden, da ich das Pulver einfach nicht riechen konnte.
Ich kann euch beruhigen. Seitdem ich mein Kind entbunden habe, hatte ich nicht einmal mehr Sodbrennen, worüber ich sehr dankbar bin.


Kreislaufprobleme

Mein Kreislauf ist während meiner Schwangerschaft besonders in den frühen Morgenstunden Achterbahn gefahren. Er war morgen immer zu niedrig, im Laufe des Tages stabilisierte er sich dann meistens, ab und zu war es auch mal zu hoch, aber das waren wirklich nur Ausnahmen.
Ich habe bis zum letzten Tag vor dem Mutterschutz gearbeitet und war auch nicht einen Tag krank. Wenn ich morgens aber zu hastig aus dem Bett aufgestanden bin, da ich am Liebsten bis zur letzten Minuten liegen geblieben bin und mich dann eilen musste, konnte ich mich eigentlich gleich wieder hinlegen. Mein Kreislauf wollte nicht so, wie ich wollte, denn er spielte verrückt und mir wurde schwindelig und schwarz vor den Augen. Deswegen habe ich mir den Wecker 20 Minuten früher gestellt. In diesen Minuten habe ich meinen Körper langsam zu Leben erweckt, damit mein Kreislauf in die Gänge kommt und mir das Aufstehen leichter fällt. Ich habe den Tag immer damit gestartet, dass ich erst mal einen großen Schluck Wasser getrunken habe und dann ein wenig Gymnastik im Bett gemacht habe, um so alle Teile meines Körpers zu aktivieren. Meistens habe ich dabei Musik gehört, um so langsam zu starten. 

Wadenkrämpfe

Wadenkrämpfe sind sehr unangenehm, denn sie kommen ganz plötzlich und schmerzen wirklich höllisch. Besonders im ersten und zweiten Schwangerschaftsdrittel hatte ich regelmäßig mit Wadenkrämpfen, vor allem Nachts, zu kämpfen. Mit einem kleinen Hausmittel konnte ich aber gut dagegen ankämpfen und die Krämpfe auf ein Minimum reduzieren. Magnesium hat bei mir wahre Wunder gewirkt. In der Apotheke hatte ich mir Sachets mit einer Einmaldosis gekauft. Diese hatte ich unterwegs immer dabe, denn nicht nur Nachts, sondern auch tagsüber hatte ich ab einem bestimmten Zeitpunkt häufiger Wadenkrämpfe.
Magnesium habe ich schon immer gegen Kopfschmerzen verwendet, Wadenkrämpfe sind im Endeffekt auch nur eine Verspannung der Muskeln, insofern hat es gewirkt.

 

Schlaflosigkeit

Ich weiß nicht, wann ich das letzte Mal wirklich durchgeschlafen habe. Jetzt mit Baby ist das natürlich nicht möglich, aber auch schon während der Schwangerschaft gab es kaum eine Nacht, in der ich nicht wach war.
Im ersten und zweiten Schwangerschaftsdrittel musste ich zumeist nachts einmal aufstehen, um auf die Toilette zu gehen. Danach bin ich immer schnell wieder eingeschlafen.
Je größer der Bauch aber wird, desto unbequemer wird es im Bett, denn man weiß einfach irgendwann nicht mehr, wie man liegen kann. Ab der 25. Woche habe ich fast ausschließlich auf meinem Stillkissen geschlafen. Ich bin ein Seitenschläfer und fand es sehr angenehm, mich an das Stillkissen zu legen. So ging das Einschlafen viel besser.
In den letzten 4 Wochen war ich zeitweise mehrere Stunden nachts wach. Ich konnte einfach nicht schlafen. Dagegen kann man gar nichts machen. Im Endeffekt ist es die beste Vorbereitung auf die Zeit nach der Geburt, denn mit einem kleinen Baby schläft man defintiv weniger. Wenn ich tagsüber wirklich sehr müde war, habe ich mehrere Pausen eingelegt und in dieser Zeit geruht oder sogar ein wenig geschlafen. Dies hat sehr gut geholfen, da es sowieso alles viel beschwerlicher ist und Pausen einer Hochschwangeren gut tun.

 

Es ist natürlich nicht immer angenehm, aber die Wehwechen verschwinden ganz schnell, wenn das Baby auf der Welt ist und es dich mit ganz großen Augen anschaut. So war es bei mir auch...

 

Natascha

  

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