[Rezept] Kochen ist mein Yoga

15 März 2017

Da ich als junge Mama weniger Zeit habe, werde ich ab sofort in unregelmäßigen Abständen von einigen Gastautoren unterstützt. Den Anfang macht heute Britta vom Instagram Account cleanacademy, die Sushi liebt und für euch Veggie-Makis zubereitet hat.





Am vergangenen Wochenende wollte ich mir endlich nochmal Zeit nehmen, etwas Außergewöhnliches zu kochen. So kam mir der Gedanke noch einmal Sushi zu kochen, da es mir und meiner Familie beim letzten Mal so gut geschmeckt hatte.
Bevor ich das erste Mal Sushi selbstgemacht habe, wurden mir gegenüber oft Bedenken geäußert, dass die Herstellung sehr schwierig wäre. Dies kann ich jedoch überhaupt nicht bestätigen. Sicherlich erfordert das Rollen etwas Übung, aber den Dreh hat man ganz schnell raus.
Die Japaner mögen besonders Fisch in jeglicher Variation und Reis, diese Kombination wird Sushi genannt. Doch dabei muss Sushi nicht immer mit Fisch kombiniert werden, sondern kann ebenfalls mit Gemüse oder beispielsweise Ente hergestellt werden. Sushi gibt es in vielen Formen: Die beiden bekanntesten sind wohl Makis und Nigiris. Nigiri-Sushi wird mit der Hand aus dem Reis geformt und mit dem Fisch belegt. Bei Maki-Sushi wird der Reis auf einer Bambusmatte ausgebreitet, mit dem Fisch oder Gemüse belegt und dann gerollt.

                                                                 


Hier kommt das Rezept für Veggie- Makis

 

Portionen: 30
SmartPoints: 1

 

Zutatenliste:  


  • 300g Reis, trocken, Sushireis
  • 1 Prise Jodsalz
  • 2,5 EL Reisessig
  • 4 TL Zucker
  • 1 Salatgurke
  • 1 Paprika, rot
  • 1 Möhre
  • 100g Avocado, frisch (verzehrbarer Anteil)
  • 5 Algen, Noriblätter
  • 1,5 TL Wasabi- Paste
  • 50ml Sojasauce, dunkel
  • n.B eingelegter Ingwer
  • Wasser

 

Materialliste:

Kessel, breite Schüssel, Messer, Schäler, Löffel und Bambusmatte

 

Zubereitung:

Reis nach Packungsanweisung in Salzwasser garen. Essig mit Zucker und 1/2 TL Salz verquirlen. Den Reis in eine breite Schüssel geben, Essigmischung darunterheben und ausdampfen lassen. 
Gurke waschen, längs vierteln und Kerne mit einem Messer entfernen. Paprika waschen, entkernen und mit Gurkenvierteln in ca. 1 cm dicke Streifen schneiden. Möhre schälen, ebenfalls vierteln und in Streifen schneiden. Avocado schälen und in Spalten vom Stein schneiden.  
Noriblatt mit der glänzenden Seite nach unten auf eine Bambusmatte legen. 1/5 vom Reis darauf verteilen und oben an der Längsseite einen ca. 2 cm breiten Rand zum Verschließen der Makirolle frei lassen. Reisfläche mit etwas Wasabi- Paste bestreichen. Im unteren Viertel der Reisfläche (etwa 1-2 cm vom Rand entfernt) die Avocadospalten, daneben die Gurkenstreifen, darauf die Möhren- und Paprikastreifen legen. Noriblatt mithilfe der Bambusmatte von unten nach oben aufrollen. Reisfreien Norirand mit Wasser anfeuchten, an der Makirolle festkleben und die Rolle auf die Klebefläche legen. 

 


 

Persönlicher Tipp: 

Den Reis verteilt man auf dem Nori- Blatt am Besten mit einem befeuchteten Löffel, denn der Reis muss gleichmäßig verteilt werden und damit gelingt es super. Außerdem muss man auch nicht alle vier Zutaten gemeinsam in eine Makirolle verwenden, sondern kann eine Makirolle auch beispielsweise nur mit einer Zutat belegen.

 

Diesen Vorgang für die vier restlichen Nori- Blätter wiederholen. Makirollen in je 6 Stücke schneiden und mit Sojasauce servieren.
Persönlicher Tipp: Perfekt zu Sushi passt eingelegter Ingwer. Dieser sollte jedoch immer zwischen den Sushi verzerrt werden und nicht gemeinsam mit ihnen, denn er ist geschmacklich sehr intensiv und dabei würde der Sushi- Geschmack “verloren“ gehen.

 

Sicherlich lassen sich diese Variationen erweitern durch andere Zutaten wie zum Beispiel Thunfisch, Spargel, Mango und Garnele.
Meiner Meinung nach ist dieses Gericht perfekt für einen schönen Abend, egal ob zu zweit, im Kreise der Familie oder in einer großen Freundesrunde. Es kann super vorbereitet werden und ermöglicht damit dem Gastgeber, dass er den Abend auch genießen kann. Jede Vorliebe ist flexibel integrierbar, egal ob man es eher vegetarisch, fruchtig oder mit Fisch mag.


 

Traditionell wird Sushi mit Stäbchen gegessen und durch die feste Konsistenz können auch Nicht-Geübte an dieser Speise den Umgang mit den Stäbchen trainieren.

 

Ich würde mich wahnsinnig freuen, wenn ihr das Rezept einmal nachkocht und mir hier in den Kommentaren berichtet, wie sie euch gelungen sind und welche Füllung euch besonders gefällt. Ich wünsche Euch ein gutes Gelingen!

 

1 Kommentar:

  1. Sushi hmm lecker, aber damit brauche ich zuhause erst gar nicht ankommen. Würde alleine darauf sitzen bleiben *gg*
    Liebe Grüße und einen schönen Pfingstmontag euch beiden

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Ich freue mich sehr über jeden einzelnen Kommentar von euch und versuche auch immer, darauf zu antworten, denn mir bedeutet eure Meinungen und Kommentare wirklich sehr viel.

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