Meine Erfahrungen mit dem Stillen

Jede werdende Mama stellt sich während der Schwangerschaft die Frage, wie Sie ihr Baby ernähren möchte, wenn es auf der Welt ist. Stillen? Milchpulver? Es läuft auf eine dieser beiden Varianten hinaus. Auch ich stand vor dieser Entscheidung und schon relativ früh in der Schwangerschaft war mir klar, dass ich stillen möchte. Bis zur Geburt war ich aufgeregt und auch nervös, ob das Stillen denn auch funktionieren würde. Zum Glück hatte ich keinerlei Probleme und konnte Sophie voll ab dem ersten Tag an stillen.

 

 

Sophie ist mittlerweile 11 Wochen alt und das Stillen ist für mich bislang ein ganz besonderes Erlebnis und eine sehr intensive Erfahrung. In diesen Momenten, die über den Tag verteilt sehr häufig vorkommen, bin ich der Kleinen sehr nah und habe eine ganz außergewöhnliche Beziehung zu ihr. Ich genieße diese innigen Momente mit meinem Baby, denn es ist für mich etwas "Magisches".
Ich stille nach Bedarf, d.h. zu den Zeitpunkten, wenn Sie Hunger hat. Wir haben keinen festen Rhythmus, z.B. alle 3 oder 4 Stunden. Es gibt Tage, da hat die Kleine manchmal gefühlt jede Stunde Hunger. An anderen Tagen sind teilweise 3-5 Stunden zwischen einer Mahlzeit.
Im Durchschnitt stille ich nach 11 Wochen so zwischen 6 und 10x pro Tag. Natürlich ist es auch manchmal anstrengend, besonders wenn sie sehr häufig gestillt werden möchte. Das kommt zumeist in Wachstumsphasen vor, aber es geht auch wieder vorbei. Nachts stille ich zwischen 1 und 3x. Auch das ist ganz unterschiedlich - einen Tag hat sie mehr Hunger, am anderen Tag weniger.
Sophie ist eigentlich fast immer dabei, wenn ich unterwegs bin. Aber manchmal gibt es auch Tage, an denen ich Termine habe, zu denen ich Sie einfach nicht mitnehmen kann. Wenn ich z.B. zur Rückbildung gehe, wäre es zwar rein theoretisch möglich, dass Sie mitkommt, aber dann könnte ich meine Übungen nicht machen. Also bleibt Sophie in dieser Zeit bei ihrem Papa. Was macht er aber, wenn die Kleine genau in dieser Zeit Hunger bekommt und ich noch nicht da bin? Wie gesagt, wir stellen nach Bedarf und nicht nach festen Zeiten und so kann ich nie vorhersehen, wann sich die Kleine wieder meldet.

 


Kurz vor Sophies Geburt hatte ich Kontakt mit dem Unternehmen Medela, die für ihre Milchpumpen bekannt sind. Das Angebot, die Milchpumpe Harmony zu testen, habe ich sehr gerne angenommen. Da ich genug Muttermilch habe, kann die Kleine so auch diese trinken, wenn ich z.B. bei der Rückbildung bin.
Es gibt 7 verschiedene Milchpumpen von Medela, die sich in ihrer Funktionsweise unterscheiden. HIER findet ihr eine Übersicht der verschiedenen Pumpen. Zu unterscheiden sind im Groben elektrische Milchpumpen und Handmilchpumpen.

 

 

Das Modell Harmony, welches ich zum Testen erhalten habe, ist eine Hand-Milchpumpe. Sie ist perfekt, wenn man gelegentlich Milch abpumpen möchte, so wie es bei mir der Fall ist. Für einen häufigeren Einsatz würde sich dann eher eine elektrische Milchpumpe lohnen, da diese ohne manuelle Bedienung funktioniert.
Die Milchpumpe besteht ohne Flasche aus 4 Bestandteilen, die sich spielend leicht zusammenbauen lassen. 
Um das Wachstum von Bakterien zu verhindern, ist es wichtig, alle Bestandteile gründlich zu reinigen. Bei diesem Thema bin ich sehr gründlich, da ich als Kind leider Salmonellen hatte und mehrere Wochen im Krankenhaus lag. Ich koche alle Teile, welche mit Muttermilch in Berührung kommen, in kochendem Wasser ab, so dass alle Keime vernichtet werden. Als Alternative gibt es zur Sterilisation einen Mikrowellenbeutel, den ich mir noch kaufen möchte. So gelingt die Sterilisation noch einfacher.
Das Abpumpen funktioniert problemlos und einfach, ist aber schon ein wenig kraftaufbringend, da ich die Pumpe manuell bediene. Ich merke es nach 30-40 Minuten auf jeden Fall in meinen Armen. Genau aus diesem Grund ist die Harmony auch nur für den gelegentlichen Gebrauch geeignet.

 

 

Sophie wird bislang ausschließlich gestillt. Fläschchen mit Milchpulver erhält sie nicht. Deswegen hatte ich im Vorfeld Angst, ob das Füttern der Muttermilch durch ein Fläschchen zu einer Saugverwirrung führen könnte und Sie im schlimmsten Fall meine Brust nicht mehr möchte. Das Harmony Pump & Feed Set, welches ich zum Testen erhalten habe, beinhaltet neben dem Equipment zum Abpumpen der Milch den Calma-Sauger. Dieser imitiert das Saugverhalten an der Brust, wodurch das Baby das natürlich Saugverhalten beibehält. So gelingt der Übergang vom Stilen an der Brust zum Fläschchen mit dem Calma-Sauger und wieder zurück. Wir haben keine Probleme durch den Sauger mit dem Fläschchen und das Thema der Saugverwirrung konnte ich ad acta legen


Fazit

Ich habe die Milchpumpe nun seit 8 Wochen im Gebrauch und benutze sie gelegentlich. Die meisten Termine erledige ich zusammen mit meiner Tochter, aber manchmal geht es nicht. Umso glücklicher bin ich, dass die Kleine durch das Abpumpen Muttermilch trinken kann. Für den gelegentlichen Gebrauch reicht die Handpumpe. Wenn ich sie öfters brauchen würde, dann ist eine elektrische Pumpe auf jeden Fall besser.
Stillen ist für Sophie und mich etwas Wundervolles. Ich bin froh, dass ich Sie mit kleinen Hilfsmitteln voll stillen kann.


Natascha


PR-Sample/ Dieses Produkt wurde mir kostenlos zur Verfügung gestellt.   

   

Kommentare:

  1. Sehr interessanter Post, auch wenn ich selbst noch nicht mit der Kinderplanung angefangen habe! :) Ich möchte, wenn möglich, auch super gerne stillen, wenn es dann mal so weit ist :)

    LG von schneegloeckchen21.blogspot.de

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  2. Hallo Natascha
    Sehr schön das du stillen kannst und keine Probleme hast. Die Pumpe sieht sehr gut und dir allem freundlich aus, Dank der Farben
    Liebe Grüße

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Vielen Dank für deinen Kommentar.
Ich freue mich sehr über jeden einzelnen Kommentar von euch und versuche auch immer, darauf zu antworten, denn mir bedeutet eure Meinungen und Kommentare wirklich sehr viel.

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